Dienstag, 29. November 2016

Butterplätzchen


Die liebe Julia von "Das Kocherl" hat im Moment ein ganz besonderes Blogevent laufen.
Ihr Sohn Basti wird ein Jahr alt und sie hat dazu aufgerufen Rezepte zu bloggen, welche sie für ihn in einem Kochbuch zusammenstellt. Dieses legt sie dann in eine Zeitkapsel, die ihm an seinem 18ten Geburtstag überreicht wird.

Ich finde es ist eine ganz wunderbare Idee und habe lange überlegt, was ich dazu beisteuern könnte.
Vom Bauch heraus habe ich mich für ganz schlichte 


Butterplätzchen


entschieden.

Denn Butterplätzchen sind zeitlos und begleiten einen ein Leben lang.

Man kann sie schon vernaschen, wenn man noch ganz klein ist.

Später backt man sie zusammen mit der Mutter, im Kindergarten und im Haushaltsunterricht in der Schule.

Im Erwachsenenalter sind sie schnell mal gebacken um eine Kleinigkeit zu Knabbern zu haben.
Sie geben etwas von Heimat, und tun der Seele gut.

Anschließend backt man sie wiederum gemeinsam mit seinen Kindern.

Und im hohen Alter kann man mit seinen Enkeln zusammen sitzen, Geschichten erzählen und dabei gemeinsam von den Plätzchen naschen.

Sonntag, 27. November 2016

Geschenke aus der Küche - Glühweinzucker


Eines meiner liebsten Geschenke zur Weihnachtszeit ist


Glühweinzucker


Ich finde er passt so schön und duftet super aromatisch.
Mit Glühweinzucker kann man so viele Sachen aromatisieren.
Er ist einfach klasse.

Ich streue ihn zum Beispiel sehr gerne über mein Müsli.
In heißem Früchtetee erinnert er an Glühwein.
Man kann ihn auch schön als Aroma zum Backen benutzen.
In einer selbstgekochten Apfelmarmelade gibt er als Gewürzmischung einen schönen Bratapfelgeschmack.
Oder aber wie der Name es schon sagt, in eine Tasse heißen Rotwein geben und an kalten Tagen genießen.

Mittwoch, 23. November 2016

Kokosmakronen


Wie ich ja schon berichtet habe gibt es jedes Jahr einen festen Stamm an Weihnachtsplätzchen, ohne die die Adventszeit kein Adventszeit wäre.

Dazu gehören für mich eindeutig und ohne Wenn und Aber



Kokosmakronen


Dabei gibt es die Kokosmakronen nicht von jeh her bei mir zur Weihnachtszeit.
Angefangen sie zu backen habe ich, als ich begonnen habe die Husarenkrapfen, nach dem Familienrezept von Herrn T., zu backen.
Es hat mich einfach gereut die 5 Eiweiß, die davon übrig geblieben sind wegzuschütten.
Also habe ich gesucht wie ich sie am besten verwenden kann.
Das Ergebnis waren die Kokosmakronen, in die ich mich auch gleich Knall auf Fall verliebt habe.
Sie schmecken so super saftig und haben neben dem Kokosaroma eine leichte Note vom Marzipan.
Die Schokofüße runden den Geschmack zusätzlich ab.
Richtig, richtig gut!

Montag, 21. November 2016

Husarenkrapfen

Husarenkrampfen in Großformat abgebildet mit einem wunderschönen roten Marmeladenkern

Steht Ihr auch so auf Rituale?
Ich bin der volle Ritual Mensch und finde Rituale total schön und irgendwie auch wichtig.
Ob mit Frau Blocksberg, oder Herrn T. Rituale werden hier bei uns richtig schön gelebt und mir gefällt es.
Ein Ritual ist zum Beispiel das ich jeden Abend eine Tasse Pfefferminzetee mit ans Bett nehme.
Ohne fehlt mir was und ich kann nicht einschlafen.
Habt Ihr auch so Rituale?

Ein weiteres Ritual betrifft die Weihnachtsplätzchen.
Es gibt ein paar Sorten, die müssen jedes Jahr wieder gebacken werden.
Ohne die wäre die Adventszeit einfach keine Adventszeit.
Dazu gehört unter anderem das Spritzgebäck von meiner Mama und die



Husarenkrapfen


von Herrn T.‘s Eltern.

Also mal wieder ein echtes Familienrezept.


Ich freue mich so sehr das ich es hier mit Euch teilen kann, denn es bedeutet mir ganz besonders viel.
Als Herr T. und ich ein „frisches“ Paar waren hat sein lieber Papa die Husarenkrapfen immer für uns gebacken.
Mittlerweile habe ich es übernommen und es erfüllt mich jedes Mal wieder mit sehr großer Freude und stolz, dass ich das Rezept übernehmen durfte.

Samstag, 19. November 2016

Ofengebackener Rosenkohl


Der Rosenkohl hat Saison und ich mag ihn eigentlich richtig gerne.
Wobei er gekocht auf Dauer echt langweilig ist. Das ist auch der Grund warum ich schon lange keinen mehr gegessen habe.

Die Tage jedoch habe ich irgendwo gelesen das man ihn auch im Backofen zubereiten kann.
Also habe ich gestern gleich welchen gekauft und er ist in den Backofen gewandert.
Super gut! Der Rosenkohl hat so viel besser geschmeckt!
Ich bin hellauf begeistert!

Durch die Röstaromen schmeckt er nicht so arg kohlig und hat einen leichten Biss.
Das macht ihn besonders geschmackvoll.

Eine richtig schöne Beilage, aber auch pur ein wahrer Genuss.

Ofengebackener Rosenkohl

Freitag, 11. November 2016

Geschenke aus der Küche - Quittenlikör


Ab heute starte ich mit einer neuen Rubrik auf meinem Blog: 


Geschenke aus der Küche


Ich verschenke nämlich sehr gerne Leckereien, die in meiner Küche entstanden sind.
Der Beschenkte freut sich meistens sehr darüber und bekommt nicht die x-te Blumenvase, Krawatte, Kitsch und unnützes Zeug. Es steht nichts unbrauchbares in der Wohnung rum und wie meine Oma schon immer zu sagen pflegte:
Essen hält Leib und Seele zusammen.
Damit hat sie absolut recht und es ist auch mein Lebensmotto.

Den Anfang darf ein ganz herrlich süffiger 


Quittenlikör


machen.
Wenn ihr ihn jetzt ansetzt ist er pünktlich zu Weihnachten fertig.
Der Junge braucht nämlich etwas länger Zeit zum ziehen. Der Geschmack belohnt aber auf alle Fälle die lange Wartezeit.

Dienstag, 8. November 2016

Handbrot mit Käse-Champignon-Füllung und Kräuterblüten-Schmand Topping


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Im Oktober war bei uns in Fürth die Fürther Kärwa.
Die größte Straßenkirchweih Bayerns.
Ich finde sie total schön und ich gehe jedes Jahr echt gerne dahin.
Nur mit dem Essen habe ich so meine Probleme, da ich nicht so der "auf die Hand" und "im Stehen Esser" bin.
Dieses Jahr war ich jedoch total begeistert, denn es gab einen Stand der Handbrot angeboten hat.
Ich kannte es vorher nicht und es sah so lecker aus, dass ich es sofort probieren musste. Es hat echt gut geschmeckt.

Nun ist die Kärwa schon seit einem Monat vorbei und ich konnte das leckere Handbrot nicht vergessen. Es hat mich schon ein paar Tage danach gelustet. Nachdem ich aber keine Lust habe durch halb Deutschland zu fahren, um irgendwo einen Handbrotstand zu finden, habe ich beschlossen, dass selber backen die bessere Idee ist.

Tja und wenn ich schon am selber backen bin, habe ich mir gedacht, kann ich die Füllung und das Topping noch ein wenig raffinierter und peppiger machen.

Herausgekommen ist ein delikates und würziges



Handbrot mit Käse-Champignon-Füllung und einem Kräuterblüten-Schmand Topping


Ich weiß zwar das Eigenlob stinkt, aber ich muss sagen, dass es mir noch tausendmal besser geschmeckt hat als das Brot auf der Kirchweih.

Das Kräuter-Blüten-Gewürz hat dem Handbrot eine schöne Würze gegeben, ohne dominant zu sein und hübsch finde ich die getrockneten Blüten noch obendrein.

Es gibt dem Brot ein wenig Farbe und Raffinesse.

Quasi ein Angeberbrot ohne viel Aufwand. ;)