Montag, 21. November 2016

Husarenkrapfen

Husarenkrampfen in Großformat abgebildet mit einem wunderschönen roten Marmeladenkern

Steht Ihr auch so auf Rituale?
Ich bin der volle Ritual Mensch und finde Rituale total schön und irgendwie auch wichtig.
Ob mit Frau Blocksberg, oder Herrn T. Rituale werden hier bei uns richtig schön gelebt und mir gefällt es.
Ein Ritual ist zum Beispiel das ich jeden Abend eine Tasse Pfefferminzetee mit ans Bett nehme.
Ohne fehlt mir was und ich kann nicht einschlafen.
Habt Ihr auch so Rituale?

Ein weiteres Ritual betrifft die Weihnachtsplätzchen.
Es gibt ein paar Sorten, die müssen jedes Jahr wieder gebacken werden.
Ohne die wäre die Adventszeit einfach keine Adventszeit.
Dazu gehört unter anderem das Spritzgebäck von meiner Mama und die



Husarenkrapfen


von Herrn T.‘s Eltern.

Also mal wieder ein echtes Familienrezept.


Ich freue mich so sehr das ich es hier mit Euch teilen kann, denn es bedeutet mir ganz besonders viel.
Als Herr T. und ich ein „frisches“ Paar waren hat sein lieber Papa die Husarenkrapfen immer für uns gebacken.
Mittlerweile habe ich es übernommen und es erfüllt mich jedes Mal wieder mit sehr großer Freude und stolz, dass ich das Rezept übernehmen durfte.

Husarenkrapfen oder auch Engelsaugen schmecken, dank der Marmeladenfüllung ganz besonders saftig und gut.
Das süßliche Gebäck mit dem säuerlichen Johannsibeergelee ergänzen sich perfekt.

Wenn ihr gleich die Zutaten lest, dann bitte nicht erschrecken. Es werden 5 Eigelb benötigt. Doch keine Sorge. Das Eiweiß lässt sich wunderbar für Kokosmakronen verwenden.
So muss nichts weggeworfen werden.

Jetzt aber das Rezept für die wunderbare Husarenkrapfen.




Zutaten:

(ca. 60 Stück)

350g Mehl

200g weiche Butter
100g Zucker
5 Eigelb
1 Päckchen Vanillezucker
Johannisbeergelee


Zubereitung:

Die Butter schaumig rühren und zusammen mit dem Mehl, Eigelb, Zucker und Vanillezucker zu einem festen Teig kneten.

Das/die Backblech(e) mit Backpapier auslegen.
Den Backofen auf 170°C Umluft vorheizen.

Aus dem Teig nussgroße Kugeln formen.
Dieselben etwas plattdrücken und die eine plattgedrückte Seite mit einer runden Vertiefung versehen. (Ich benutze dafür den runden Stiel vom Kochlöffel.)

Die Plätzchen auf das Backblech legen und bei 175°C Umluft ca. 10 Minuten backen.

Auskühlen lassen.

Das Johannisbeergelee in einen Topf füllen und erwärmen, sodass es Flüssig wird.
Nun das Gelee in die Vertiefungen der Plätzchen träufeln.

Ich benutze dazu eine Spritze aus der Apotheke.
Sie funktioniert am allerbesten, ist nicht so teuer und mehrfach verwendbar.
Ich frage immer nach der größten Spritze die sie haben.
Bei mir ist dabei eine Spritze mit 60 ml Füllinhalt herausgekommen. Also genau perfekt :)

Das Restliche Johaanisbeergelee kann zurück ins Glas gefüllt werden. Dort wird es dann wieder schön fest und man kann es einfach als Marmelade verwenden oder für leckere Spitzbuben.

Die Kekse am besten in einer Keksdose aus Blec aufbewahren.
Dort halten sie sich wirklich lange.



Lasst es euch gut gehen und genießt das Leben.

Liebe Grüße

Eure

Karina

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