Mittwoch, 16. März 2016

Rindfleisch-Suppe aus dem Slow Cooker - Ein richtig guter Eintopf


Als ich relativ frisch ausgezogen war hatte ich mich einmal darin versucht eine 

Rindfleisch-Suppe 

zu kochen.
Heijeijei, das ging leider nicht gut.
Sie war dünn. Das Fleisch war zäh und überhaupt war alles doof.
Irgendwie hatte diese Suppe so überhaupt keine Ähnlichkeit, mit der meiner Mutter.

Ab dem Tag war das Projekt Rindfleisch-Suppe für mich gestorben. Finito! Aus! Vorbei!

Allerdings nicht ohne eine kleine Sehnsucht die tief in mir schlummerte und ab und zu mal leise rief: "Gib mir Eintopf.... Eintopf mit Rindfleischbrühe... so richtig wie sie gehört....."

Viele Jahre sind seitdem vergangen. Das scheint dem Eintopf-Gott auch aufgefallen zu sein, denn plötzlich hatte er ein Einsehen mit mir und hat mir wahrhaftig geholfen!

Wie er es gemacht hat?
Eigentlich ganz einfach...
Er hat mir 2 Dinge geschickt, die das Kochen der perfekten Suppe zu einem Kinderspiel machen.

Zum Einen konnte ich letzten November erstklassiges Suppenfleisch, eines glücklichen Bio-Rind, frisch vom Hof kaufen.

Zum Anderen ist (wie hier berichtet) der Slow Cooker bei uns eingezogen.

Somit konnte ich mich vor der Herausforderung nicht mehr drücken und muss sagen: ich bin sehr froh.

Die Suppe ist so, so, so, so, so sehr lecker geworden und schmeckt ähnlich wie bei Mama.



Nur bei der Einlage war ich ein wenig chaotisch, denn es gab das was da war.
Was aber durchaus sehr gut gepasst und geschmeckt hat. Njammi!

Nun will ich Euch aber nicht vorenthalten wie ich sie gekocht habe.


Zutaten:
(4 Personen)

1kg Suppenfleisch vom Rind
1 Lorbeerblatt
1 Bund Suppengrün
4 Kartoffeln
6 Körner Pfeffer
1 Zwiebel
1 EL Meersalz
1,5 Liter Wasser
1 Packung kleine Kartoffelknödel (375g), z.B. von Burgis


Zubereitung:

Petersilienwurzel schälen und in grobe Stücke schneiden.

Karotten schälen und in dünne Scheiben schneiden.

Zwiebel schälen und halbieren.


Vom Porree den häßlichen grünen Teil abschneiden, dann längst halbieren und ordentlich abwaschen. Anschließend in dünne Halbringe schneiden.


Den Sellerie schälen und in feine Würfel (5x5mm) schneiden.


Die Kartoffeln schälen und in Würfel schneiden.

Das ganze Gemüse, die Kartoffeln und das Lorbeerblatt in den 3,5l Slow Cooker geben.

Mit Salz und Pfeffer würzen.

Das Suppenfleisch darauf legen.

Mit dem Wasser auffüllen.

1 Stunde auf High, anschließend 7 Stunden auf Low köcheln.

Nach der Kochzeit, das Suppenfleisch herausnehmen und in mundgerechte Stücke teilen. Dabei die fettigen Stücke und Knochenteile entsorgen.

In der Zwischenzeit die Minikartoffelknödel nach Packungsbeilage garen.

Die Petersilienwurzel und die Zwiebel ebenfalls aus der Suppe nehmen und entsorgen.

Die Brühe abschmecken und gegebenenfalls nachwürzen.

Das Fleisch wieder zurück in die Suppe geben.

Die Knödel ebenfalls in die Suppe legen und servieren.

Heiß genießen und spüren wie sie wohlig durch den Körper geht.



Ich danke dem Eintopf-Gott für seine Fügung.
Eines ist klar: Ab jetzt gibt es öfter Rindfleischsuppe bei uns und die leise Stimme ist verstummt :-)

Lasst es Euch gut gehen und genießt das Leben.

Liebe Grüße

Eure

Karina

Kommentare:

  1. Übrigens eignet sich für alles, was gewürfelt werden muss, ein Nicer Dicer hervorragend. Den gibt es mit versch. Einsätzen für unterschiedlich grosse Würfel, aber auch für Spalten und Scheiben, oder für fein gewürfelten Knoblauch in einer Mini Version. Ich benutze dieses Teil schon seit 15 Jahren und möchte den in meinem Haushalt nicht mehr missen.
    Und wenn ich mich für einen Slow Cooker entscheide, dann wird der Nicer Dicer noch öfter benutzt werden (Ob ich dann auch mal einen Blog anfangen sollte *grübel* ) :-))

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    1. Mit dem Nicer Dicer liebäugele ich auch schon eine ganze Weile. Mal sehen, vielleicht schenkt ihn mir ja der Osterhase ;)
      Der Slow Cooker ist echt eine tolle Sache. Ich kann ihn wirklich empfehlen.
      Und einen Blog sollst Du unbedingt anfangen! Aber vorsicht, Bloggen macht süchtig *hihihi*
      Liebe Grüße
      Karina

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